Mit durchdachter Kommunikation und überzeugendem Design mache ich die Marken und Produkte meiner Auftraggeber online und offline sichtbar.

Organisation eines Online-Events: die BDG-Designwerkstatt 2021

Am 11. und 12. Juni fand die BDG-Designwerkstatt 2021 des BDG – Berufsverband der Deutschen Kommunikationsdesigner statt, die ich gesamtverantwortlich geplant und durchgeführt habe. Eineinhalb Tage mit Keynote, Workshops, Party, einem gemeinsamen Spaziergang und vielem mehr. Drei Kolleg:innen aus dem BDG sowie das Präsidium und die Geschäftsstelle haben mich dabei sehr gut unterstützt. Als die Planung im Herbst 2020 startete, ist der Verband noch ganz optimistisch davon ausgegangen, dass es eine Präsenzveranstaltung werden kann ähnlich wie die BDG-Zukunftswerkstatt, die 2018 im Wannsee-Forum in Berlin statt fand.

Zum Jahreswechsel 2020/21 haben wir dann entschieden, das ganze auf ein Online-Event umzustellen. Fast ein Jahr Pandemie hatte gezeigt, was bei Online-Events gut klappt, wo Unterschiede zu Vor-Ort-Veranstaltungen sind und worauf man unbedingt achten muss. Vor allem der Austausch zwischendrin oder am Abend, wenn keine Workshops o.ä. statt finden, ist schwer zu simulieren. Ich habe mir im Vorfeld viele Online-Events angesehen (auch wenn sie inhaltlich nicht immer zu meinen Interessen passten), um zu verstehen, was funktioniert und was nicht. Daraus ist das Konzept der BDG-Designwerkstatt entstanden, das ich hier stichpunktartig wiedergebe:

  • Limitierung der Teilnehmer:innen-Zahl für leichteren Austausch untereinander und bessere Arbeitsatmosphäre in den Workshops
  • Wir haben in erster Linie mit Zoom gearbeitet, da dieses Tool den meisten Teilnehmer:innen bekannt war
  • Vor dem Event gab es zwei Termine für einen Technik-Check, die auch uns im Orga-Team noch wertvolle Rückmeldung für die Event-Tage gaben
  • Zum Start helfen Icebreaker den Teilnehmer:innen, anzukommen und sich schon mal ein bisschen gegenseitig kennen zu lernen
  • Nur drei Workshops parallel, die alle zwei mal (Vormittag/Nachmittag) angeboten werden. So kann jede:r Teilnehmer:in an zwei der drei Workshops teilnehmen und ärgert sich nicht zu sehr, zu viel tolle Sachen, die parallel laufen, zu verpassen. Zugleich hilft das dabei, übervolle Workshops zu vermeiden
  • Da jeder Workshop zweimal statt findet, bekommen alle Referent:innen eine:n Assistent:in zur Unterstützung
  • Die Workshops fanden in Breakout-Räumen statt (eine Funktion von Zoom). Im “Haupt-Raum” blieb immer jemand zurück, um bei technischen oder anderen Problemen zu helfen
  • Pausen sind fast das Wichtigste bei so einer Veranstaltung: Die Workshops dauerten nicht länger als 90 Minuten, beinhalteten aber eine Pause nach ca. der Hälfte
  • Über ein gemeinsames Miroboard wurden für alle Teilnehmer:innen die Ergebnisse, Links und mehr gesammelt
  • Eine Physiotherapeutin hat per Video Übungen gezeigt, mit denen die Teilnehmer:innen direkt vorm Bildschirm etwas für ihre Gesundheit tun können und so einen Workshop- oder jeden Arbeits-Tag besser zu bewältigen
  • Alle Teilnehmer:innen bekamen vorher eine Goodie-Box zugeschickt mit Snacks, Lesestoff, Videokonferenz-Karten und einigem mehr, um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu unterstreichen
  • Wer wollte, konnte gemeinsam online Mittagessen und die Pasta mit Pesto, was beides auch in der Goodie-Box war, zubereiten und essen
  • Anschließend gab es einen gemeinsamen Spaziergang: Wer wollte, ging mit Smartphone vor die Tür und schloss sich auch über Zoom mit anderen Teilnehmenden zusammen. Ohne Themenvorgabe wurde gemeinsam geklönt, Vogelstimmen gelauscht oder auch das eine oder andere Foto geteilt. Auch hier nutzen wir Zooms Funktion der Breakout-Räume, damit die einzelnen Gruppen nicht zu groß wurden und man im Fall der Fälle auch mal die Gruppe und das Gesprächsthema wechseln konnte.*
  • Abends gab es eine virtuelle Party. Dafür wurde das Online-Tool absichtlich gewechselt: Statt Zoom, das viele eher mit »Business« verbinden, trafen wir uns via Spatial.Chat: Dort boten verschiedene Räume die Möglichkeit, sich entweder am Kaminfeuer, an der Bar mit Lounge-Musik, in der Küche oder auf dem Dancefloor zu treffen. Für letzteren waren per Livestream zwei DJs zugeschaltet, die ein wunderbares, zum Tanzen animierendes Set ablieferten
  • Ein paar Tage nach Veranstaltung noch einen Postkarten-Gruß verschicken zum Abschluss des Events, um es zugleich im Alltag wieder ins Gedächtnis zu rufen

Man erkennt gleich – und auch meine Zeiterfassung sagt dasselbe: Ein Online-Event zu organisieren ist nicht weniger Aufwand als eine Präsenzveranstaltung.

Das anschließende Feedback war sehr positiv und hat gezeigt, dass sich der Aufwand gelohnt hat. Hier die Kurzversion:

Auf der Website des BDG gibt es einen Rückblick auf die Veranstaltung. Ein Teilnehmer fasst es so zusammen:

Online-Workshops können Spaß machen …

Insbesondere die Abwechslung durch viele Pausen und andere Aktionen kam neben den Workshops sehr gut an und sollte als Learning für zukünftige Events – online wie offline – beachtet werden. Auch technisch hat durch die intensive Planung alles reibungslos funktioniert, so dass seitens des BDG bereits die nächste derartige Veranstaltung angedacht wird.

Ich konnte dabei zeigen, dass ich über konzeptionelles und technisches Know-how verfüge, um so ein Event reibungslos durchführen zu können – natürlich vorher und auch während des Events unterstützt durch Kolleg:innen.


Seit vielen Jahren organisiere ich Veranstaltungen für die Design-Community. Als Standortleiter der InDesign User Group Hamburg veranstalte ich seit 2012 regelmäßig Events, in der Spitze mit über 200 Teilnehmer:innen – eigentlich als Präsenzveranstaltungen, seit Corona aber natürlich online. 2015 habe ich mit Kollegen zusammen die mehrtägige Publishing-Konferenz PUBKON in Köln organisiert. Außerdem war ich für das Kreativ-Netzwerk AGD und bin für den Berufsverband der Kommunikationsdesigner BDG aktiv. 


* Für diese Idee habe ich hilfreichen Input von Albert Bartel bekommen, der ein ähnliches Format in Münster veranstaltet.

Neue Broschüre für Förderverein der Palliativversorgung am UKE e. V.

Der Vereinszweck des »Fördervereins der Palliativversorgung am UKE e. V.« ergibt sich aus seinem Namen: Um Verbesserungen bei der Versorgung am UKE von Patienten mit unheilbaren, fortschreitenden Erkrankungen zu erreichen, nimmt der Verein vielseitige Aufgaben wahr. Nachdem im letzten Jahr die Website der Vereins von mir inhaltlich und gestalterisch aktualisiert wurde, durfte ich nun die Broschüre überarbeiten. Meine Aufgabe war es, ein neues Design für die bestehende, hier komplett aktualisierte Broschüre zu entwickeln, das zugleich den Anforderungen durch das Corporate Design des UKE entspricht und auch zu den Inhalten und Vorgaben des Fördervereins passt.

Die Broschüre kann auf der Website des Fördervereins als PDF geladen werden.

Design für Unregelmäßigkeiten


Unregelmäßige Verben sind beim Lernen einer neuen Sprache immer ein Stolperstein – auch im Schwedischen. Für die Schwedisch-Sprachschule Svenska Intensiv habe ich ein sogenanntes Verbrad gestaltet, das (fast) alle unregelmäßigen Verben der schwedischen Sprache enthält. Auf Vor- und Rückseite findet man zusammen 116 Verben mit ihrer Grundform und den jeweiligen Formen im Päsens, Präteritum und als Supinum (für Perfekt).

Das Verbrad besteht aus drei Kreisscheiben, die in der Mitte mit einer Kunststoff-Niete verbunden sind: Eine große Scheibe, die alle Verbformen enthält und außen zwei kleinere, in denen es Austanzungen gibt, so dass immer nur die jeweiligen Formen eines Verbs zu sehen sind. Wunderbar umgesetzt wurde das Projekt von der Druckerei Bee.

Svenska Intensiv für eine Verlosung ein paar Exemplare dieser spielerische Lernhilfe bereit gestellt. Vielen Dank dafür! Unter allen E-Mails, die bis 7. Mai 2021 bei gewinnegewinnegewinne@klute.se mit dem Betreff »Verbrad« eingehen, verlose ich drei mal ein Verbrad. Lycka till!

 

Katalogproduktion im Team

Zusammen mit meiner Kollegin Claudia Siebenweiber [Link], die für das Design zuständig war, habe ich an einen spannenden Projekt gearbeitet, über das ich aufgrund einer Verschwiegenheitserklärung leider nur ganz allgemein berichten kann: Ein Katalog mit knapp 400 Seiten, in den per Datenzusammenführung komplexe Produktbeschreibungen eingebaut wurden. Zum Abschluss wurde dazu noch automatisch ein Index erstellt, der alle Produktanbieter erfasste. Die Seiten-Verweise sind im PDF alle anklickbar. Das ist mit der eingebauten Index-Funktion von InDesign nicht möglich, dafür habe ich ein Script [Link] eingesetzt, das vom Script-Autor noch für meine speziellen Anforderungen angepasst wurde.

Bei der Datenaufbereitung in Excel unterstützte mich Stephan Mitteldorf [Link], bei der Datenzusammenführung konnte ich nicht zuletzt vom hervorragenden Online-Kurs von Tim Gouder [Link] profitieren.

Vielen Dank an alle Beteiligten! 

Um die Komplexität des Projekts zu demonstrieren und wenigstens ein bisschen »visual content« zu haben, hier ein Screenshot der Datengrundlage: Eine Excel-Tabelle mit vielen sehr vielen internen Verknüpfungen und Formeln, die am Ende 170 MB groß war:

Wohlfühlatmosphäre bei Kommunikation & Design

Das »Designkontor Schleswig-Holstein« ist eine Initiative der dortigen IHK und will durch Tipps und Informationen dazu beitragen, »dass mehr Wohlfühlquartiere für Urlaubsgäste in Schleswig-Holstein geschaffen werden«. Für die angesprochenen Hoteliers sowie Anbieter von Ferienwohnungen oder Ferienhäusern und Hoteliers werden Beratungsleistungen und Veranstaltungen angeboten, und darüber hinaus eine Übersicht von »Designern, Inneneinrichtern, Architekten, Gartengestaltern, Beratern, Handwerkern und anderen Dienstleistern, die dabei behilflich sein können, die Wohlfühlatmosphäre in Beherbergungsbetrieben zu verbessern«. Und auf ➡️ dieser Liste finden Sie nun auch Klute Kommunikation (Nummer 26) mit den Angeboten rund um Kommunikation & Design – für die Liste sprachlich komprimiert zu »Logo, Website, Social Media, Flyer uvm.«.

Website-Auffrischung für Palliativ-Verein

Ziel und Zweck des Fördervereins zur Unterstützung der Palliativmedizin am UKE e.V.  sind die Verbesserung der Versorgung von Patienten mit unheilbaren, fortschreitenden Erkrankungen am UKE und in Hamburg. Dazu ist der Verein und seine Mitarbeiter*innen in vielen Bereichen am UKE tätig. Einen Überblick über die vielseitigen Aufgaben und Angebote bietet die generalüberholte Website des Vereins. Meine Aufgabe war es, Aufbau und Inhalte zu analysieren und ein fast nicht auffallendes Re-Design durchzuführen, das Kontinuität vermittelt. Gleichzeitig wurden neue inhaltliche Schwerpunkte gesetzt: So ist der Newsbereich nun präsenter; wichtig bleibt natürlich weiterhin die Möglichkeit, von vielen Stellen auf der Website zum Spendenformular zu gelangen. Denn der Verein ist auf Spenden angewiesen, um seine hervorragende Arbeit durchzuführen.

Website Screenshot

Die Gestaltung ist eine Weiterentwicklung des Corporate Designs, das ursprünglich Kontor 36 entwickelt hat. Für die technische Umsetzung mit WordPress war der Webskipper gewohnt zuverlässig verantwortlich.

Nächste Schritte werden die Überarbeitung der Broschüre des Vereins sowie eine weitere Website, die sich speziell an Angehörige richtet.

InDesign-Templates für schnelles & schlaues Layouten

Im modernen Produktionsworkflow von Zeitschriften und Magazinen ist vieles automatisiert, und die Software InDesign ist – für die gedruckte Ausgabe – dafür das beste Werkzeug. Texte, Grafiken und Bilder werden im Layout platziert und bekommen automatisch das richtige Aussehen zugewiesen. Dafür braucht es durchdachte Templates, also Vorlagen, die die Wünsche der Art Direktion genauso wie den Workflow der Layouter*innen, aber auch immer die parallel statt findende digitale Ausgabe fürs Web berücksichtigen müssen.

Mit der MAKE, »Deutschlands gefährlichstem DIY-Magazin«, ist nun ein weiteres Magazin aus dem Heise-Verlag fit für die Zukunft: Heike Burch und ich haben gemeinsam die Templates erstellt, die den Funktionsumfang von InDesign voll ausreizen – und manchmal auch darüber hinaus gehen. Im Nu sind alle Elemente entsprechend dem Editorial Design formatiert und es bleibt mehr Zeit für die Feinarbeiten (oder einen früheren Feierabend).

Meine Aufgabe war (und ist) unter anderem, die ganz speziellen Sonderwünsche zu erfüllen: Mit meinem umfassenden InDesign-Know-how und einem Faible für »Frickeleien« und das Suchen nach der besten Lösung gelingt es mir, auch komplexe Anforderungen ans Layout (fast) immer umzusetzen. So wie in diesem Beispiel:

Vielen Dank auch an das ganze Team beim Heise-Verlag und Xpublisher, die alle zum guten Gelingen beigetragen haben!

 

HAW Hamburg mit neuer Gestaltung

Bei einer Reihe meiner Kunden gehört es hier zu meiner Aufgabe, mit einem bestehenden Corporate Design zu arbeiten und die Wünsche und Eigenarten der konkreten Projekte meiner direkten Auftraggeber mit dem Corporate-Design-Handbuch in Einklang zu bringen. Beispiele hierfür sind die Umweltbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg, die Innovationsstiftung Hamburg, die Universität Hamburg und Universität Tübingen. Seit 2017 arbeite ich für die Weiterbildung der HAW Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg und gestalte unterschiedliche Publikationen – immer natürlich im Corporate Design der HAW.

Zum 50-jährigen Jubiläum der Hochschule wurde nun die Website relauncht. Meine Aufgabe war es, den Bereich des »Campus Weiterbildung« wunschgemäß zu gestalten, so dass er sich in die Gesamt-Website einfügt, zugleich aber die inhaltlichen Anforderungen berücksichtigt, die der »Campus Weiterbildung« mit seinen vielfältigen Angeboten mit sich bringt.

Link: https://www.haw-hamburg.de/weiterbildung

Das Corporate Design der HAW stammt von Bettina Schröder Grafik Design.